Wohnzimmer

In Zeiten ständig steigender Energiekosten wird es immer wichtiger sich über Einsparmöglichkeiten Gedanken zu machen. Das heimische Wohnzimmer beherbergt so manche „Energiefresser“, die das auf den ersten Blick nicht erkennen lassen. Die meiste Energie wird während der Heizperiode verbraucht, um es zuhasue schön gemütlich zu haben. Wenn es räumlich möglich ist, sollte man davon absehen, die Couchgarnitur vor den Heizkörpern zu platzieren oder durch schwere Vorhänge schon im Vorfeld eine Menge an Heizleistung auszubremsen. Die Voraussetzung für eine gut funktionierende und sparsame Heizung ist der jährliche Check vor Beginn der Heizperiode. Die Kontrolle des Wasserdrucks der Heizanlage ist ebenso wichtig wie das regelmäßige Entlüften der einzelnen Heizkörper. Das Gluckern im Heizkörper ist ein deutlicher Hinweis auf zu viel Luft und nur unzureichende Versorgung der Heizleitungen mit Wasser.

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Die empfohlene Raumtemperatur für Wohnzimmer liegt bei 19-21 °. Nachts sollte die Temperatur auf 16 – 18° abgesenkt werden, was sich durch programmierbare Thermostate – sofern die Heizanlage keine automatische Nachtabsenkung vornimmt – leicht bewerkstelligen lässt. Auf diese Weise kann eine Energieersparnis von ca. 20 Prozent erreicht werden. Nicht sinnvoll ist das totale Abschalten der Heizung während der Nacht oder auch am Tag, wenn sich niemand in der Wohnung aufhält – da sich auf Grund der ausgekühlten Wände durch kurzzeitiges Aufheizen des Zimmers kein angenehmes Raumklima mehr erzielen lässt, und man trotz höherer Temperaturen den Raum als zu kalt empfindet. Eine einfache, umweltbewusste und preiswerte Möglichkeit die Heizkosten um ca. 6-7 Prozent zu verringern ist, sich bei kalten Außentemperaturen einen Pullover überzuziehen und die Raumtemperatur um 1° zu senken.

Durch das Aufstellen von gut gegossenen Zimmerpflanzen erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt der Luft und somit verkürzt sich das Aufheizen des Raumes. Um die Frischluftzirkulation zu gewährleisten und der Schimmelbildung durch zu viel Feuchtigkeit entgegenzuwirken, ist auf richtiges Lüften zu achten. Dies sollte mehrmals täglich durch ca. 10-minütiges vollständiges Öffnen der oder des Fensters unter Abschaltung der Heizung erfolgen. Ein dauerhaft gekipptes Fenster kann Kosten von über 100 € im Jahr verursachen! In den meisten Wohnzimmern befinden sich diverse elektrische Geräte, die sich durch dauerhaften Standby-Betrieb als wahre Stromfresser entpuppen. Den Fernseher nur per Fernbedienung zu aktivieren ist zwar praktisch, der Stromverbrauch durch die Standby-Schaltung jedoch eine auf Dauer teure Bequemlichkeit. Da es bei vielen Geräten wie DVD-Playern, Stereoanlagen, Videorekordern etc. keine Möglichkeit mehr gibt, die Geräte völlig abzuschalten, ist es sinnvoll sich eine Mehrfachsteckdose anzuschaffen, die mit einem Schalter alle angeschlossenen Geräte vom Stromnetz trennt.

Arbeitszimmer

Im Arbeitszimmer wird aufgrund von elektronischen Geräten wie Computer, Laptop, Drucker und anderen Bürokommunikationsmitteln relativ viel Strom verbraucht. Mit einfachen Tricks lässt sich aber auch hier Energie sparen, was dem Haushaltskonto und dem Umweltklima gleichermaßen zugute kommt. Das bei den meisten Menschen wichtigste Arbeitsmittel – der Computer – ist ein wahrer Stromdieb, besonders dann, wenn er unnötig auf Hochtouren läuft. Bei der Einlegung von Arbeitspausen sollte man den Computer deshalb immer in den Ruhezustand versetzen, um Strom einzusparen. Wird der Rechner ganz heruntergefahren, so sollte man das ausgeschaltete Gerät auch komplett vom Stromnetz trennen. Dies ist besonders einfach bei der Verwendung von Schalter-Steckdosen, an die der Computer inklusive weiterer Hardware angeschlossen ist. Bei Neuanschaffungen ist hinsichtlich des Energieverbrauchs das Notebook dem Desktop-PC vorzuziehen – ebenso wie Flachbildschirme dem Röhrenbildschirm. Besuch auch Offenbach am Main, Hanau und Hessen.